Aufnahme der Gemeinde Enzklösterle in das Programm "Lebendige Zentren"
Die Gemeinde Enzklösterle wurde in das Sanierungsprogramm "Lebendige Zentren" des Bundes und des Landes aufgenommen. Für die Neumaßnahme „Ortsmitte Enzklösterle“ erhält die Gemeinde in der ersten Fördertranche eine Förderung in Höhe von 700.000 Euro. Ziel der Maßnahme ist es, durch bauliche Innenentwicklung, die Modernisierung des bestehenden Gebäudebestands, Beseitigung von Leerstand sowie die funktionale und gestalterische Aufwertung des Ortskerns eine attraktive, lebendige und zukunftsfähige Ortsmitte zu schaffen.
Das Land Baden-Württemberg stellt im Jahr 2026 insgesamt über 260 Millionen Euro für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen bereit, das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen stellt mit 1 Milliarde Euro bundesweit einen historischen Höchstwert für die Städtebauförderung zur Verfügung.
Mit dem Programm "Lebendige Zentren" unterstützen Bund und Land die Kommunen dabei, zentrale Herausforderungen der Stadt- und Ortsentwicklung zu bewältigen und die Lebensqualität der Menschen vor Ort dauerhaft zu verbessern.
Für Enzklösterle ist die Aufnahme in das Programm "Lebendige Zentren" ein wichtiger Meilenstein in der kommunalen Entwicklung. Die Ortsmitte ist Herz und Identität der Gemeinde – ein Ort der Begegnung, des Wohnens, des Arbeitens und des gesellschaftlichen Lebens. Mit den nun bewilligten Fördermitteln können bestehende Strukturen gestärkt, neue Impulse gesetzt und private wie öffentliche Investitionen gezielt angestoßen werden.
Bürgermeisterin Sabine Zenker zeigt sich sehr dankbar über die Förderzusage: „Die Aufnahme in das Programm ist für Enzklösterle ein großer Erfolg und eine bedeutende Chance. Sie ermöglicht es uns, unsere Ortsmitte behutsam weiterzuentwickeln, Bestehendes zu erhalten und zugleich Raum für Neues zu schaffen. Es geht um nachhaltige Entwicklung, um Lebensqualität und um ein starkes Zentrum für unsere Gemeinde. Ich freue mich sehr darauf, diesen Weg gemeinsam zu gehen und Zukunft aktiv zu gestalten.“
Die erfolgreiche Aufnahme in das Programm ist das Ergebnis einer intensiven und konstruktiven Zusammenarbeit vieler Beteiligter. Bürgermeisterin Zenker bedankt sich ausdrücklich beim Gemeinderat der Gemeinde Enzklösterle, der den Prozess von Beginn an engagiert begleitet und die Weichen für diese wichtige Entwicklung gestellt hat.
Ein besonderer Dank gilt zudem der Bürgerschaft, deren Offenheit, Mitwirkung und Unterstützung eine wesentliche Grundlage für den Antrag und die zukünftige Umsetzung darstellen. „Städtebauliche Erneuerung kann nur gemeinsam gelingen. Die Menschen vor Ort sind der entscheidende Faktor für eine lebendige Ortsmitte“, so Zenker. Ebenso dankt die Bürgermeisterin den beteiligten Fachbüros und Firmen, die mit hoher fachlicher Kompetenz, Weitblick und großem Einsatz an der Ausarbeitung des Sanierungskonzepts und der Antragstellung mitgewirkt haben. Großer Dank gilt außerdem der sehr guten und verlässlichen Unterstützung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe, das Landratsamt Calw sowie dem Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg. Die enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit auf allen Ebenen habe maßgeblich zum Erfolg beigetragen.
Die deutsche Städtebauförderung gibt es seit 1971 und ist mit ihren Förderprogrammen ein zentrales Instrument der Stadtentwicklung. Neben der Stärkung von Ortskernen und der Modernisierung von Gebäuden stehen unter anderem die Schaffung von Wohnraum, die Anpassung an den Klimawandel sowie die Aufwertung öffentlicher Räume im Fokus.
Mit der Aufnahme in das Programm "Lebendige Zentren" beginnt für Enzklösterle nun eine neue Phase der Ortsentwicklung. In den kommenden Jahren wird es darum gehen, die geplanten Maßnahmen gemeinsam mit allen Beteiligten Schritt für Schritt umzusetzen und die Ortsmitte dauerhaft zu stärken.
„Diese Förderung ist ein Vertrauensbeweis in unsere Arbeit und in die Zukunft unserer Gemeinde. Jetzt gilt es, diese Chance verantwortungsvoll zu nutzen – gemeinsam, mit Augenmaß und mit dem klaren Ziel, Enzklösterle lebens- und liebenswert weiterzuentwickeln“, so Bürgermeisterin Sabine Zenker abschließend.