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Rundwanderung über den Hummelberg nach Aichelberg

Wer eine Parklandschaft mit aufgeräumtem Wald und bequem zu gehenden Wegen bevorzugt, sollte diesen Weg meiden. Er ist zumeist Natur pur mit Waldstrecken, die eine Vorstellung von unzugänglichem Urwald vermitteln, oft nicht leicht zu gehen, aber das Erlebnis ist einmalig. Gegen Ende, nach Aichelberg hin, wird es versöhnlicher, das letzte Stück ist geradezu Erholung. Auf der offenen Hochebene geht der Blick bis zur Schwäbischen Alb.

Blick auf Aichelberg

Blick auf Aichelberg

Schwierigkeit: mittel
Strecke:13,5 km
Dauer: 4:30 Stunden
Startpunkt: Tourist-Info Enzklösterle
Ziel: Tourist-Info Enzklösterle

Wegbeschreibung:

Der Weg beginnt bei der Tourist-Information. Man geht zum Rathaus über die Friedenstraße bergauf, am ehem. Landgasthof Krone links vorbei und biegt kurz darauf links in die Hirschtalstraße ein. Gleich wieder links dem Wegweiser Hetschelhof folgen. Man geht bergab vorbei am Eingang des Campingplatzes Müllerwiese und überquert die Enz. Nach Hetschelhof (Baudenkmal!) und Kindergarten erreicht man die Freudenstädter Straße, geht auf ihr 50 m nach links und biegt dann spitzwinklig rechts in den Rathausweg. (Zur Abkürzung kann man auch das Stäffele nutzen.)

Der Wegweiser kurz hinter dem Rathaus nennt schon unser erstes Etappenziel: Hummelberghütte. Man kommt an zwei Bänken vorbei mit schönem Ausblick auf das Enztal. Die Wegführung zweigt hier scharf nach links ab. Schon nach 50 m wird der geschotterte Weg verlassen. Man biegt nach rechts auf einen schmalen Pfad ab, der kontinuierlich bergauf geht. Der Wald wird stetig urwüchsiger, der Pfad auch. Die Hummelberghütte haben wir nach ca. einer halben Stunde erreicht. Man kann auf einer Bank unter Dach gemütlich rasten und hat einen schönen Blick auf eine besonnte Lichtung jenseits des Weges.

Bis zur Hummelbergebene sind es nur ein paar Schritte. Man hat hier mit 836 m Höhe den höchsten Punkt der Wanderung erreicht. Hier folgt man der Richtung „Eiteles Tanne“. Der Wald wird nun lichter, der geschotterte Weg wieder komfortabel. Ca. 150 m vor Erreichen der Simmersfelder Steige (Landstraße L 351) ignoriert man die gelbe Raute kurz, weil Forstarbeiten den Weg schwer passierbar gemacht haben, und folgt einfach dem geschotterten Weg, biegt auf der Landstraße rechts ab, um nach ca. 200 m links in den auf der Landkarte als Heuweg bezeichneten breiten Spazierweg, der mit einem Holzschild am Baum nach Simmersfeld ausgeschildert ist, einzubiegen.

Ab dem nächsten Wegweiser folgt man der Richtung „Eitele“, einer Wegkreuzung kurz vor Aichelberg. (Hier hat man beim Verlassen des Waldes die Möglichkeit, den ausgeschilderten „Historischen Rundwanderweg Fautsburg“ zusätzlich der Tour einzugliedern.) Wenn nicht, geht man zur evangelischen Kirche, eine Besichtigung lohnt sich, und kehrt im Landgasthof „Grüner Baum“ in Aichelberg ein.

Der Rückweg geht zunächst auf dem bekannten Weg bis Eitele und folgt nun der blauen Raute über die Herzogsbank stets bergab mit schönen Ausblicken bis nach Enzklösterle. Man erreicht den Ort bei der Einmündung des Lappach in die Enz, geht kurz nach rechts über die Enz, dann nach links in den Kurpark bis zum Ausgangspunkt, der Tourist-Information.   

(Carsten Sternberg, Nov. 2017)
 

Geheimtipp:

  • Besuch der evangelischen Landkirche im Jugendstil in Aichelberg
  • Einkehr im Landgasthof "Grüner Baum" in Aichelberg (Dienstag Ruhetag, Stand 2017)
  • In Aichelberg Erweiterung der Tour um den "Historischen Rundwanderweg Fautsburg" möglich

 


Weiterführende Informationen:

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