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Kinderzuschlag

Ihre Ansprechpartner:

die Familienkasse der Agentur für Arbeit, in deren Bezirk Sie wohnen

Verfahrensbeschreibung:

Mithilfe des Kinderzuschlags werden Familien in bestimmten Einkommenssituationen von Arbeitslosengeld II beziehungsweise Sozialhilfe unabhängig.

Der Kinderzuschlag ist für Familien vorgesehen, die ohne ihn – allein wegen des Unterhaltsbedarfes für ihre Kinder – Anspruch auf Arbeitslosengeld II und/oder Sozialgeld hätten.

Der Kinderzuschlag wird in Höhe von maximal 140 Euro pro Kind und Monat unbefristet (bei gleichbleibenden Verhältnissen) gezahlt. Ein Anspruch kann nur für unter 25-jährige und unverheiratete Kinder bestehen.

Der Kinderzuschlag wird durch Einkommen und Vermögen des Kindes – mit Ausnahme des Kindergeldes und des Wohngeldes – gemindert. Zum Einkommen eines Kindes gehören z.B. Unterhaltsleistungen.

Hinweis: Da die Berechnung des Einkommens und der zu veranschlagenden Grenzen je nach Situation der Familie und des Wohnortes variieren können, sollten Sie vor der Antragstellung bei der Familienkasse anfragen. Dort werden Sie informiert und beraten, ob Sie in Ihrer individuellen Situation den Zuschlag bekommen und in welcher Höhe. Ein ausführliches Merkblatt zum Kinderzuschlag steht Ihnen zum Download auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung.

Voraussetzung:

Den Kinderzuschlag erhalten nur Familien, in denen die Eltern mindestens über ein Einkommen oder Vermögen verfügen, mit dem sie ihren eigenen Bedarf – ohne Berücksichtigung des Kindes – decken können.

Personen mit Anspruch auf Leistungen der Sozialhilfe beziehungsweise auf Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) – Empfänger von Arbeitslosengeld II – steht der Kinderzuschlag nicht zu.

Ablauf:

Anträge für den Kinderzuschlag müssen Sie schriftlich stellen. Antragsformulare erhalten Sie bei der Familienkasse.

Eltern können durch eine schriftliche Erklärung auf den Anspruch auf Kinderzuschlag verzichten, wenn damit ein Verlust von anderen, höheren Ansprüchen (z.B. Arbeitslosengeld II) verbunden wäre. Die Träger dieser Leistung werden von der Familienkasse über den Verzicht informiert. Nach Wegfall der anderen Ansprüche kann die Erklärung widerrufen werden.

Unterlagen:

Nachweise der Einkommens-/Wohnsituation

Rechtsgrundlage: