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Krankenversicherungsschutz bei Reisen ins Ausland

In den EU-/EWR-Staaten sowie in der Schweiz wird der Auslandskrankenschein schrittweise durch die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC = European Health Insurance Card) ersetzt. Gesetzlich Krankenversicherte erhalten damit einfacheren Zugang zu den medizinisch erforderlichen Leistungen bei Reisen in diese Staaten.

Die neue EHIC gilt wie bisher der Auslandskrankenschein nur für

  • vorübergehende Auslandsaufenthalte (z.B. Urlaub, Arbeitnehmerentsendung, Arbeitsuche, Studium), und dabei für
    • notwendige medizinische Leistungen bei Ärztinnen oder Ärzten, Zahnärztinnen oder Zahnärzten oder im Krankenhaus sowie
    • die notwendige Behandlung bereits vorhandener oder chronischer Krankheiten.

Achtung: Fahren Sie gezielt ins Ausland, um sich behandeln zu lassen, können Sie die EHIC oder den Auslandskrankenschein nicht dafür einsetzen. Eine solche Behandlung sollte nur nach Zustimmung der jeweiligen Krankenkasse erfolgen.

Mit der EHIC haben Sie in Ihrem Reiseland dieselben Leistungsansprüche wie Versicherte dieses Landes. Sie müssen auch die für das Krankenversicherungssystem Ihres Reiselandes üblichen Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen leisten.

Tipp: Im Ausland gelten andere versicherungsrechtliche Besonderheiten (z.B. Abrechnung als Sachleistung oder im Wege der Kostenerstattung) als in Deutschland. Daher sollten Sie sich vor Reisebeginn bei Ihrer Krankenkasse oder bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland (DVKA) die "Merkblätter zur Krankenversicherung bei Urlaub im Ausland" beschaffen. Die Merkblätter gibt es für sämtliche EU-Staaten und eine Reihe weiterer Staaten (Norwegen, Schweiz, Mazedonien, Kroatien, Lichtenstein und Island). Sie können auch online bei der DVKA abgerufen werden.

Die EHIC erhalten Sie zusätzlich zur nationalen Krankenversichertenkarte. In Deutschland haben die meisten Krankenkassen die EHIC auf der Rückseite der nationalen Krankenversicherungskarte angebracht.

Für Reisen in bestimmte Länder, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat, benötigen Sie weiterhin den Auslandskrankenschein. Dazu zählen z.B. Serbien, Montenegro, Tunesien und die Türkei.

Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, welcher Krankenversicherungsschutz für Ihr Reiseland besteht. Wenn es zwischen Deutschland und Ihrem Urlaubsland kein Sozialversicherungsabkommen gibt, sollten Sie unbedingt eine private Auslandsreisekrankenversicherung abschließen. Ansonsten haben Sie keinerlei Versicherungsschutz und müssen anfallende Arzt- oder Krankenhauskosten selbst bezahlen.

Tipp: Viele Krankenkassen kooperieren mit privaten Krankenversicherungsunternehmen und bieten günstige Tarife für ihre Versicherten an. Fragen Sie hierzu Ihre Krankenkasse.

Achtung: Die neue EHIC ersetzt nicht die private Auslandsreisekrankenversicherung. Vor allem der Krankenrücktransport in die Heimat ist nicht mitversichert. Deshalb ist der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Auslandsaufenthalt auch für diese Zwecke ratsam.


In den EU-/EWR-Staaten sowie in der Schweiz wird der Auslandskrankenschein schrittweise durch die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC = European Health Insurance Card) ersetzt. Gesetzlich Krankenversicherte erhalten damit einfacheren Zugang zu den medizinisch erforderlichen Leistungen bei Reisen in diese Staaten.

Die neue EHIC gilt wie bisher der Auslandskrankenschein nur für

  • vorübergehende Auslandsaufenthalte (z.B. Urlaub, Arbeitnehmerentsendung, Arbeitsuche, Studium), und dabei für
    • notwendige medizinische Leistungen bei Ärztinnen oder Ärzten, Zahnärztinnen oder Zahnärzten oder im Krankenhaus sowie
    • die notwendige Behandlung bereits vorhandener oder chronischer Krankheiten.

Achtung: Fahren Sie gezielt ins Ausland, um sich behandeln zu lassen, können Sie die EHIC oder den Auslandskrankenschein nicht dafür einsetzen. Eine solche Behandlung sollte nur nach Zustimmung der jeweiligen Krankenkasse erfolgen.

Mit der EHIC haben Sie in Ihrem Reiseland dieselben Leistungsansprüche wie Versicherte dieses Landes. Sie müssen auch die für das Krankenversicherungssystem Ihres Reiselandes üblichen Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen leisten.

Tipp: Im Ausland gelten andere versicherungsrechtliche Besonderheiten (z.B. Abrechnung als Sachleistung oder im Wege der Kostenerstattung) als in Deutschland. Daher sollten Sie sich vor Reisebeginn bei Ihrer Krankenkasse oder bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland (DVKA) die "Merkblätter zur Krankenversicherung bei Urlaub im Ausland" beschaffen. Die Merkblätter gibt es für sämtliche EU-Staaten und eine Reihe weiterer Staaten (Norwegen, Schweiz, Mazedonien, Kroatien, Lichtenstein und Island). Sie können auch online bei der DVKA abgerufen werden.

Die EHIC erhalten Sie zusätzlich zur nationalen Krankenversichertenkarte. In Deutschland haben die meisten Krankenkassen die EHIC auf der Rückseite der nationalen Krankenversicherungskarte angebracht.

Für Reisen in bestimmte Länder, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat, benötigen Sie weiterhin den Auslandskrankenschein. Dazu zählen z.B. Serbien, Montenegro, Tunesien und die Türkei.

Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, welcher Krankenversicherungsschutz für Ihr Reiseland besteht. Wenn es zwischen Deutschland und Ihrem Urlaubsland kein Sozialversicherungsabkommen gibt, sollten Sie unbedingt eine private Auslandsreisekrankenversicherung abschließen. Ansonsten haben Sie keinerlei Versicherungsschutz und müssen anfallende Arzt- oder Krankenhauskosten selbst bezahlen.

Tipp: Viele Krankenkassen kooperieren mit privaten Krankenversicherungsunternehmen und bieten günstige Tarife für ihre Versicherten an. Fragen Sie hierzu Ihre Krankenkasse.

Achtung: Die neue EHIC ersetzt nicht die private Auslandsreisekrankenversicherung. Vor allem der Krankenrücktransport in die Heimat ist nicht mitversichert. Deshalb ist der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Auslandsaufenthalt auch für diese Zwecke ratsam.