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5. Bürgerschaftliches Engagement

In Ihrer freien Zeit können Sie sich Ihren Hobbys widmen und haben die Möglichkeit, sich gesellschaftlich, politisch oder kulturell einzubringen oder sozial zu engagieren. Die Einsatzfelder sind vielfältig:

  • Vereine und Verbände
  • Kuratorien und Beiräte
  • Bürgerinitiativen
  • Gemeinderäte
  • Feuerwehren
  • Kirchengemeinden
  • Nachbarschaften
  • Umwelt- und Naturschutz

Ausführliche Informationen über Vereine finden Sie in der gleichnamigen Lebenslage.

Im Ehrenamtsportal des Landes Baden-Württemberg (www.ehrenamt-bw.de) erhalten alle ehrenamtlich und bürgerschaftlich Interessierten und Aktiven einen Überblick über die Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements.

Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Baden-Württemberg dient Bürgern, Städten, Gemeinden, Landkreisen, Verbänden und der Wirtschaft als Plattform zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Mithilfe von interaktiven Karten können Sie nach Ansprechpartnern aus dem Landesnetzwerk suchen.

Weitere Informationen zum bürgerschaftlichen Engagement sowie Publikationen aus dem Fachbereich des Bürgerengagements finden Sie außerdem unter www.buergerengagement.de und auf den Internetseiten des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren.

Tipp: Als bürgerschaftlich Engagierter können Sie sich von der Organisation, bei der Sie tätig sind, den "Engagementnachweis Baden-Württemberg" ausstellen lassen. Dadurch werden Ihre im Rahmen der freiwilligen Tätigkeit erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse dokumentiert. Nähere Informationen finden Sie in der Verfahrensbeschreibung sowie unter www.engagementnachweis-bw.de.

Unfallversicherung für ehrenamtlich Tätige

Auf den Seiten der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) erhalten Sie umfangreiche Informationen zur Unfallversicherung für ehrenamtlich Tätige in Vereinen und gemeinnützigen Institutionen. Informationen zum Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz des Landes für bürgerschaftlich und ehrenamtlich Engagierte erhalten Sie unter "Versicherungsschutz im ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagement" beim Ministerium für Arbeit und Soziales.

Freiwilligendienste aller Generationen

Vom "Freiwilligendienst aller Generationen" können alle profitieren: Der neue Freiwilligendienst gibt Menschen aller Altersgruppen die Gelegenheit, sich in ihrem Lebensumfeld einzubringen und etwas für die Gemeinschaft zu leisten.

Am 1. Januar 2009 startete der "Freiwilligendienst aller Generationen" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Programm sieht neben dem Aufbau von Leuchtturmprojekten den Einsatz mobiler Kompetenzteams vor, die bei der Organisation von Freiwilligenprojekten helfen. Zusätzlich werden 2.000 kommunale Internetplattformen eingerichtet, die als Marktplätze für freiwilliges Engagement dienen. Außerdem sieht das Programm Qualifizierungsmaßnahmen für Freiwillige und Koordinatoren vor.

Der neue Freiwilligendienst zeichnet sich durch ein Mehr an Verbindlichkeit und Intensität sowie eine präzise Definition von Rechten und Pflichten aus:

  • Dauer und Umfang: mindestens sechs Monate lang mit mindestens acht Stunden wöchentlich
  • Fort- und Weiterbildungen im Umfang von mindestens 60 Stunden je Jahr sowie kontinuierliche Begleitung
  • Verbindlichkeit durch Vereinbarung zwischen Freiwilligen und Einsatzstelle/Träger
  • definierte Rechte und Pflichten für die Freiwilligen
  • Einsatzfelder der Freiwilligen unter Berücksichtigung der regionalen Handlungsschwerpunkte in den Bereichen Gesundheit und Pflege, Bildung, Kultur, Umwelt, Sport, Familienassistenz oder zur Erreichung übergreifender Ziele, zum Beispiel Integration von Migranten, verstärkte Einbindung des Erfahrenswissens Älterer, Heranführung von Kindern und Jugendlichen an bürgerschaftliches Engagement

Tipp: Weitere Informationen zum Thema "Freiwilligendienste aller Generationen" finden Sie außerdem auf den Internetseiten des Ministeriums für Arbeit und Soziales. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert Sie über das bundesweite Programm "Freiwilligendienste aller Generationen" und über Partner und Akteure dieser Initiative.

Senior Experten Service

Viele Menschen im Ruhestand sind Experten auf ihrem ehemaligen Arbeitsgebiet. Und viele dieser Experten im Ruhestand würden ihr Wissen gerne weiterhin anwenden und weitergeben. Diese Idee verfolgt der Senior Experten Service (SES). Als ehrenamtlich tätige Senior Experten fördern sie die Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften. Sie sind vorwiegend in kleineren und mittleren Unternehmen tätig, aber auch für Organisationen und Institutionen wie beispielsweise die Europäische Union, die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) oder für den Deutschen Entwicklungsdienst (DED).

"seniorTrainer" – Erfahrungswissen Älterer in Kommunen nutzen

Städte, Kreise und Gemeinden können aus dem Erfahrungswissen älterer Menschen Nutzen ziehen. Als "seniorTrainer" können Sie Ihr Wissen dem Gemeinwesen zur Verfügung stellen und den demographischen Wandel in den Kommunen mitgestalten.

Weitere Adressen für alle, die im Ruhestand aktiv sein wollen

  • Bundesaktion "Bürger initiieren Nachhaltigkeit" (BIN)
    Die Aktion will Nachhaltigkeitsinitiativen anspornen und durch die Vergabe begrenzter Fördermittel bürgerschaftliches Engagement honorieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat hierfür eigens ein Förderbudget bereitgestellt.
  • dieGesellschafter.de
    Die Deutsche Behindertenhilfe – Aktion Mensch e.V. bietet mehr als 2.000 Adressen und Anlaufstellen für Freiwilligendienste an.
  • Alter neu leben – Chancen ergreifen, Verantwortung wahrnehmen
    Die Initiative der Robert-Bosch-Stiftung fördert das Engagement und verbessert die Vorbereitung auf den Ruhestand.
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa)
    Der Zusammenschluss kommunaler und regionaler Freiwilligenagenturen bietet die Kontaktadressen von derzeit etwa 250 bundesweit tätigen Freiwilligenagenturen an.
  • Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
    Das gemeinsame Netzwerk aller drei großen gesellschaftlichen Bereiche – Bürgergesellschaft/Staat und Kommunen/Wirtschaft und Arbeitsleben – fördert das bürgerschaftliche Engagement und die Bürgergesellschaft.
  • Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG)
    Der Fachverband unterstützt Selbsthilfegruppen und Menschen, die sich für Selbsthilfegruppen interessieren.
  • Ehrenamt im Sport
    Die Kampagne des Deutschen Sportbundes gibt Anregungen und Arbeitshilfen zu allen Fragen der modernen Vereinsführung.
  • Erfahrung ist Zukunft
    Die Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum demographischen Wandel.
  • für mich, für uns, für alle
    Bundestagsabgeordnete, Kommunen und die Sparkassen unterstützen gemeinsam bürgerschaftliches Engagement.
  • Stiftung Mitarbeit
    Die Stiftung hat sich die "Demokratieentwicklung von unten" zur Aufgabe gemacht und versteht sich als Servicestelle für das bürgerschaftliche Engagement außerhalb von Parteien und großen Verbänden. Der Wegweiser Bürgergesellschaft der Stiftung Mitarbeit bietet Praxishilfen für die Arbeit im Verein an.

Zugeordnete Verfahren

Weitere Informationen finden Sie unter www.service-bw.de.