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Themenübersicht | Familie und Kinder | 1. Familie in der Gesellschaft | 1.1. Ehegatten | 1.1.1. Güterstand

1.1.1. Güterstand

Die Partner treten mit der Heirat in den Güterstand der sogenannten Zugewinngemeinschaft, wenn sie in einem Ehevertrag nichts anderes vereinbaren. Die Zugewinngemeinschaft bedeutet im Grundsatz eine Gütertrennung. Die Vermögensmassen der Ehegatten bleiben selbstständig. Jeder Ehepartner verwaltet sein eigenes Vermögen jeweils für sich, wobei er allerdings bestimmten Beschränkungen unterliegt, die dem Schutz des anderen Ehepartners dienen.

Endet die Ehe, wird der Zugewinn auf Antrag eines Ehegatten ausgeglichen. Dazu werden die jeweiligen Anfangs- und Endvermögen verglichen. Der Ehegatte mit dem geringeren Zugewinn erhält einen Ausgleichsanspruch.

Die Ehegatten können jedoch auch andere Vereinbarungen zum Güterstand treffen, z.B. die Gütertrennung (hier bleibt das Eigentum der Partner getrennt und beide verzichten auch für den Fall der Trennung auf den Zugewinnausgleich) oder die Gütergemeinschaft (hier entsteht gemeinschaftliches Eigentum für die meisten vor und während der Ehe erworbenen Gegenstände). Gütertrennung und Gütergemeinschaft werden in der Regel in einem Ehevertrag vereinbart, der notariell beurkundet werden muss. Die Ehepartner können den Güterstand nachträglich einvernehmlich ändern.


Die Partner treten mit der Heirat in den Güterstand der sogenannten Zugewinngemeinschaft, wenn sie in einem Ehevertrag nichts anderes vereinbaren. Die Zugewinngemeinschaft bedeutet im Grundsatz eine Gütertrennung. Die Vermögensmassen der Ehegatten bleiben selbstständig. Jeder Ehepartner verwaltet sein eigenes Vermögen jeweils für sich, wobei er allerdings bestimmten Beschränkungen unterliegt, die dem Schutz des anderen Ehepartners dienen.

Endet die Ehe, wird der Zugewinn auf Antrag eines Ehegatten ausgeglichen. Dazu werden die jeweiligen Anfangs- und Endvermögen verglichen. Der Ehegatte mit dem geringeren Zugewinn erhält einen Ausgleichsanspruch.

Die Ehegatten können jedoch auch andere Vereinbarungen zum Güterstand treffen, z.B. die Gütertrennung (hier bleibt das Eigentum der Partner getrennt und beide verzichten auch für den Fall der Trennung auf den Zugewinnausgleich) oder die Gütergemeinschaft (hier entsteht gemeinschaftliches Eigentum für die meisten vor und während der Ehe erworbenen Gegenstände). Gütertrennung und Gütergemeinschaft werden in der Regel in einem Ehevertrag vereinbart, der notariell beurkundet werden muss. Die Ehepartner können den Güterstand nachträglich einvernehmlich ändern.