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Zwangsheirat

In Familien mit Migrationshintergrund kommen immer wieder Fälle vor, in denen vor allem Mädchen und junge Frauen unter Androhung von Gewalt zur Heirat gezwungen werden. Auch wirtschaftliche Not kann Frauen dazu bringen, sich auf Arbeits- oder Ehevermittlungsangebote einzulassen, um dadurch eine Chance zu bekommen, ihre Heimatländer verlassen zu können und ein Aufenthaltsrecht in westlichen Ländern zu erhalten.

Hinweis: Zwar sind vor allem Mädchen und Frauen von Zwangsverheiratung betroffen. Es werden aber auch Jungen und Männer gegen ihren Willen verheiratet.

Die Landesregierung Baden-Württemberg setzt sich bereits seit einigen Jahren sehr intensiv mit diesem Problem auseinander. Sie hält insbesondere die Einführung eines eigenen Straftatbestands "Zwangsheirat" im Strafgesetzbuch für geboten. Die Bundesregierung hat diese Initiative inzwischen aufgegriffen und einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt. Dieser Entwurf, der neben der Schaffung eines eigenen Straftatbestands weitere Regelungen zur Stärkung der Opfer von Zwangsheirat vorsieht, wird derzeit parlamentarisch beraten.

Tipp: Das Justizministerium Baden-Württemberg und die gemeinnützige Menschenrechtsorganisation Terre des femmes bieten weitere Informationen und Literaturtipps zu diesem Thema.

Folgende Broschüren informieren außerdem über dieses Thema:

Wenn Sie selber Opfer von Zwangsheirat wurden oder davon bedroht sind, wenden Sie sich an eine Beratungsstelle.
In der Liste "Einrichtungen für von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffene Frauen und Mädchen in Baden-Württemberg" auf den Seiten des Landesportals Baden-Württemberg finden Sie auch Beratungsstellen, die spezielle Beratung für Opfer von Zwangsverheiratung anbieten.

Die Online-Beratung "Sibel" ist im Internet unter www.sibel-papatya.org zu finden. Welche Stellen weitere anyonyme Onlineberatungen zu diesem Thema durchführen, können Sie im Internetportal www.zwangsheirat.de der Menschenrechtsorganisation Terre des femmes nachlesen.


In Familien mit Migrationshintergrund kommen immer wieder Fälle vor, in denen vor allem Mädchen und junge Frauen unter Androhung von Gewalt zur Heirat gezwungen werden. Auch wirtschaftliche Not kann Frauen dazu bringen, sich auf Arbeits- oder Ehevermittlungsangebote einzulassen, um dadurch eine Chance zu bekommen, ihre Heimatländer verlassen zu können und ein Aufenthaltsrecht in westlichen Ländern zu erhalten.

Hinweis: Zwar sind vor allem Mädchen und Frauen von Zwangsverheiratung betroffen. Es werden aber auch Jungen und Männer gegen ihren Willen verheiratet.

Die Landesregierung Baden-Württemberg setzt sich bereits seit einigen Jahren sehr intensiv mit diesem Problem auseinander. Sie hält insbesondere die Einführung eines eigenen Straftatbestands "Zwangsheirat" im Strafgesetzbuch für geboten. Die Bundesregierung hat diese Initiative inzwischen aufgegriffen und einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt. Dieser Entwurf, der neben der Schaffung eines eigenen Straftatbestands weitere Regelungen zur Stärkung der Opfer von Zwangsheirat vorsieht, wird derzeit parlamentarisch beraten.

Tipp: Das Justizministerium Baden-Württemberg und die gemeinnützige Menschenrechtsorganisation Terre des femmes bieten weitere Informationen und Literaturtipps zu diesem Thema.

Folgende Broschüren informieren außerdem über dieses Thema:

Wenn Sie selber Opfer von Zwangsheirat wurden oder davon bedroht sind, wenden Sie sich an eine Beratungsstelle.
In der Liste "Einrichtungen für von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffene Frauen und Mädchen in Baden-Württemberg" auf den Seiten des Landesportals Baden-Württemberg finden Sie auch Beratungsstellen, die spezielle Beratung für Opfer von Zwangsverheiratung anbieten.

Die Online-Beratung "Sibel" ist im Internet unter www.sibel-papatya.org zu finden. Welche Stellen weitere anyonyme Onlineberatungen zu diesem Thema durchführen, können Sie im Internetportal www.zwangsheirat.de der Menschenrechtsorganisation Terre des femmes nachlesen.