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Themenübersicht | Opferschutz und Opferhilfe | 2. Unterstützung für bestimmte Opfergruppen | 2.1. Kinder und Jugendliche | Gewalt in der Schule

Gewalt in der Schule

Raufereien und kleine Auseinandersetzungen an Schulen gab und gibt es immer. In den letzten Jahren hat allerdings die Schärfe der Gewalt zugenommen, wobei massive körperliche Gewalt in der Regel nur von wenigen Tätern ausgeübt wird.

Die häufigste Form von Gewalt ist die psychische, die sich unter anderem als verbale Beleidigung und Drohung, Einschüchterung, Erpressung oder Lächerlichmachen zeigt. Erfolgen solche Schikanen und Ausgrenzungen wiederholt und über einen längeren Zeitraum, wird von "Mobbing" gesprochen.

Was können Schüler tun, um sich dagegen zu wehren? Wo bekommen sie Unterstützung? Und welche Möglichkeiten haben Lehrkräfte, sich der Gewalt an Schulen zu stellen?

Maßnahmen gegen Gewalt an Schulen

Wird ein Schüler Opfer von Angriffen, sollte er sich zunächst an eine Vertrauensperson wenden. Dies sind beispielsweise die Klassen- oder Verbindungslehrkräfte, die Eltern, ein anderer Verwandter, ein Nachbar oder auch ein Mitschüler.

Tipp: Wenn Kinder lieber mit jemandem sprechen möchten, den sie nicht kennen, gibt es das Kindersorgentelefon mit der bundesweit kostenlosen Rufnummer 0800/111 0 333.

Um Gewalt an Schulen vorzubeugen, müssen Schüler, Lehrkräfte sowie Eltern zusammenarbeiten. Einzelne Maßnahmen können sein:

  • Einrichtung von Runden Tischen zu Fragen der Gewaltprävention
  • regelmäßige Gespräche zwischen Schülern und Lehrkräften, um möglichst Konflikte zu besprechen, bevor sie entstehen (z.B. Klassenrat)
  • Einbindung von Maßnahmen und Projekten zum sozialen Lernen ins Schulcurriculum
  • Mediation/Streitschlichtung in der Schule (Schüler helfen Schülern)
  • gemeinsame Gestaltung der Klassenräume
  • Ausweitung des schulischen Freizeitprogramms (z.B. Arbeitsgemeinschaften, Sport, Chor, Theater, Selbstbehauptungskurse) – auch mithilfe außerschulischer Kooperationspartner
  • Behebung von Vandalismusschäden durch die Schüler selbst
  • Gesprächs- und Beratungsangebot durch Verbindungs- und Beratungslehrkräfte, Fachkräfte der Jugendsozialarbeit an Schulen, Schulpsychologen, Jugendsachbearbeiter der Polizei

Und was kannst Du als Schüler tun, um Dich gegen Erpressungen, Prügel, Drohungen oder Ähnliches in der Schule zu wehren?

  • Lass es Dir nicht gefallen, wenn Du belästigt wirst.
  • Antworte aber nicht mit Gewalt, sondern versuche, mit dem anderen Schüler zu sprechen.
  • Setze ein eindeutiges "Stoppsignal" ("Stopp! Hör sofort auf, mich zu schubsen!").
  • Nimm das Angebot der "Streitschlichter" wahr.
  • Grenze selbst keine Mitschüler aus und hilf denen, die ausgegrenzt werden.
  • Suche Mitschüler, die auch so denken und tu Dich mit ihnen zusammen.
  • Wende Dich an eine Vertrauensperson (z.B. an einen Lehrer, Deine Eltern oder einen Verwandten).

Falls Du selbst jemanden bedroht, verprügelt, Gewalt angetan oder einfach Mist gebaut hast: Vertrau Dich jemandem an und lass Dir helfen. Wenn Du lieber anonym mit jemandem sprechen möchtest, findest Du auf den Seiten von "time4teen" verschiedene Beratungsangebote und Telefonnummern.

Unterstützungsangebote

Auf den Seiten des VISIONARY-Portals finden Sie ausführliche Informationen zum Thema "Gewalt, Mobbing und Bullying in der Schule", die sich an Lehrkräfte, Eltern, Experten sowie Schüler richten.

Im Kultusministerium wurde im Rahmen der Initiative "Netzwerk gegen Gewalt an Schulen" ein "Kontaktbüro Prävention" eingerichtet, um Schulen in ihrer Präventionsarbeit zu unterstützen. Diese Einrichtung bietet neben Informationen auch Beratung an.

Regional stehen den Schulen Gewaltpräventionsberater zur Verfügung. Der Kontakt zu ihnen kann über das zuständige Regierungspräsidium (Referat 77) oder das Kontaktbüro Prävention hergestellt werden.

Der Reader "Aktiv gegen Gewalt" gibt pädagogische, psychologische und rechtliche Hinweise, die zur Sicherheit im Umgang mit Gewalterscheinungen beitragen. Unterschiedliche Modelle zur Förderung sozialer Kompetenzen und zur Gewalt- und Suchtprävention werden im Reader "Roter Faden Prävention" dargestellt.


Raufereien und kleine Auseinandersetzungen an Schulen gab und gibt es immer. In den letzten Jahren hat allerdings die Schärfe der Gewalt zugenommen, wobei massive körperliche Gewalt in der Regel nur von wenigen Tätern ausgeübt wird.

Die häufigste Form von Gewalt ist die psychische, die sich unter anderem als verbale Beleidigung und Drohung, Einschüchterung, Erpressung oder Lächerlichmachen zeigt. Erfolgen solche Schikanen und Ausgrenzungen wiederholt und über einen längeren Zeitraum, wird von "Mobbing" gesprochen.

Was können Schüler tun, um sich dagegen zu wehren? Wo bekommen sie Unterstützung? Und welche Möglichkeiten haben Lehrkräfte, sich der Gewalt an Schulen zu stellen?

Maßnahmen gegen Gewalt an Schulen

Wird ein Schüler Opfer von Angriffen, sollte er sich zunächst an eine Vertrauensperson wenden. Dies sind beispielsweise die Klassen- oder Verbindungslehrkräfte, die Eltern, ein anderer Verwandter, ein Nachbar oder auch ein Mitschüler.

Tipp: Wenn Kinder lieber mit jemandem sprechen möchten, den sie nicht kennen, gibt es das Kindersorgentelefon mit der bundesweit kostenlosen Rufnummer 0800/111 0 333.

Um Gewalt an Schulen vorzubeugen, müssen Schüler, Lehrkräfte sowie Eltern zusammenarbeiten. Einzelne Maßnahmen können sein:

  • Einrichtung von Runden Tischen zu Fragen der Gewaltprävention
  • regelmäßige Gespräche zwischen Schülern und Lehrkräften, um möglichst Konflikte zu besprechen, bevor sie entstehen (z.B. Klassenrat)
  • Einbindung von Maßnahmen und Projekten zum sozialen Lernen ins Schulcurriculum
  • Mediation/Streitschlichtung in der Schule (Schüler helfen Schülern)
  • gemeinsame Gestaltung der Klassenräume
  • Ausweitung des schulischen Freizeitprogramms (z.B. Arbeitsgemeinschaften, Sport, Chor, Theater, Selbstbehauptungskurse) – auch mithilfe außerschulischer Kooperationspartner
  • Behebung von Vandalismusschäden durch die Schüler selbst
  • Gesprächs- und Beratungsangebot durch Verbindungs- und Beratungslehrkräfte, Fachkräfte der Jugendsozialarbeit an Schulen, Schulpsychologen, Jugendsachbearbeiter der Polizei

Und was kannst Du als Schüler tun, um Dich gegen Erpressungen, Prügel, Drohungen oder Ähnliches in der Schule zu wehren?

  • Lass es Dir nicht gefallen, wenn Du belästigt wirst.
  • Antworte aber nicht mit Gewalt, sondern versuche, mit dem anderen Schüler zu sprechen.
  • Setze ein eindeutiges "Stoppsignal" ("Stopp! Hör sofort auf, mich zu schubsen!").
  • Nimm das Angebot der "Streitschlichter" wahr.
  • Grenze selbst keine Mitschüler aus und hilf denen, die ausgegrenzt werden.
  • Suche Mitschüler, die auch so denken und tu Dich mit ihnen zusammen.
  • Wende Dich an eine Vertrauensperson (z.B. an einen Lehrer, Deine Eltern oder einen Verwandten).

Falls Du selbst jemanden bedroht, verprügelt, Gewalt angetan oder einfach Mist gebaut hast: Vertrau Dich jemandem an und lass Dir helfen. Wenn Du lieber anonym mit jemandem sprechen möchtest, findest Du auf den Seiten von "time4teen" verschiedene Beratungsangebote und Telefonnummern.

Unterstützungsangebote

Auf den Seiten des VISIONARY-Portals finden Sie ausführliche Informationen zum Thema "Gewalt, Mobbing und Bullying in der Schule", die sich an Lehrkräfte, Eltern, Experten sowie Schüler richten.

Im Kultusministerium wurde im Rahmen der Initiative "Netzwerk gegen Gewalt an Schulen" ein "Kontaktbüro Prävention" eingerichtet, um Schulen in ihrer Präventionsarbeit zu unterstützen. Diese Einrichtung bietet neben Informationen auch Beratung an.

Regional stehen den Schulen Gewaltpräventionsberater zur Verfügung. Der Kontakt zu ihnen kann über das zuständige Regierungspräsidium (Referat 77) oder das Kontaktbüro Prävention hergestellt werden.

Der Reader "Aktiv gegen Gewalt" gibt pädagogische, psychologische und rechtliche Hinweise, die zur Sicherheit im Umgang mit Gewalterscheinungen beitragen. Unterschiedliche Modelle zur Förderung sozialer Kompetenzen und zur Gewalt- und Suchtprävention werden im Reader "Roter Faden Prävention" dargestellt.